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Strategische Kündigung

Wiesbadener HSK-Betriebsrätin soll gehen

  • Von Hans-Gerd öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Jahr ist seit der umstrittenen Teilprivatisierung der ehemals kommunalen Wiesbadener Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) vergangen. Jetzt sorgt der Rauswurf einer HSK-Betriebsrätin in der hessischen Landeshauptstadt für Aufsehen.

Der Saal im örtlichen Arbeitsgericht platzte aus allen Nähten, als am Mittwochnachmittag Beschäftigte und Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gespannt den Gütetermin um die fristlose Kündigung von Christina Köhn verfolgten. Köhn ist Betriebsratsvorsitzende der vor allem für Verpflegung, Reinigung und Patiententransporte zuständigen HSK-Service GmbH. Das ist eine Tochter der vor einem Jahr teilprivatisierten Wiesbadener Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK).

Wachsende Leistungshetze

Seit dem Verkauf von 49 Prozent der HSK-Anteile an den Klinikkonzern Rhön Klinikum AG (RKA) durch die Kommune, setzen die im Hause tonangebenden Vertreter des Minderheitsgesellschafters Beobachtern zufolge auf Kostenreduzierung um jeden Preis. Weil dies offenbar in der Service-Tochter einfacher und rascher durchsetzbar scheint als im medizinischen oder Pflegebereich, sahen sich dort Betriebsrat und ver.di seit Monaten mit zunehmender Le...


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