Erst das Essen, dann die Miete

Initiativen starten Aktionswoche gegen Zwangsräumungen und zu hohe Wohnkosten

  • Von Tim Zülch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Taboulé, Couscoussalat, Pizzen mit Aubergine und gebackene Hähnchen. Gut aufgetischt wurde beim Auftakt für die Aktionswoche »Keine Profite mit der Miete – die Stadt gehört allen!«. Ali Gülbol holt sich gerade den zweiten Teller. Er trägt schwarze Kleidung, ist kräftig gebaut. Im Februar wurde er von einer Gerichtsvollzieherin, die mit einem Großaufgebot der Polizei gekommen war, aus seiner Wohnung hier in der Lausitzer Straße 8 in Kreuzberg geholt.

Damals versuchten hunderte Menschen seine Räumung zu verhindern, Ali Gülbol ist seitdem selbst Aktivist beim Bündnis gegen Zwangsräumungen. »Steigende Mieten sind für alle ein Thema. Immer mehr Menschen sparen sich das Essen von der Miete ab«, sagt er und spricht damit aus Erfahrung. Bei den meisten, die geräumt werden, seien nicht 800 Polizisten samt Hubschrauber im Einsatz wie bei seiner Räumung. »Hier in der Nachbarschaft gibt es viele Menschen, die sang und klanglos verschwinde...

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