Burkhard Ilschner 24.06.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Die Folgenabschätzung kommt nach

Bei Windenergieanlagen im Meer weiß man bisher kaum etwas über ökologische Auswirkungen

Der Ausbau der Offshore-Windkraft ist nicht nur auf Grund der Kosten umstritten. Probleme gibt es auch wegen des Baulärms, der geschützte Meeressäuger schädigt. Standards sollen nun helfen.

Der »Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen« (WBGU) hat für den Sommer ein Gutachten unter dem Titel »Menschheitserbe Meer« angekündigt und dazu erste Thesen zusammenfassend vorgestellt. Unter anderem plädiert der Rat darin für radikale Änderungen im Seerecht einschließlich einer Rechenschaftspflicht für Meeresnutzer über Folgen ihres Tuns. Gäbe es das bereits, müsste die Diskussion über den Ausbau der Offshore-Windkraft anders geführt werden: Bekanntlich werden die Anlagen und ihre Infrastruktur, soweit Investitionsmittel verfügbar sind, bereits geplant und gebaut. Die Auswirkungen auf Meeressäuger oder Zugvögel - eigentlich Gegenstand einer vorgeschalteten »Folgenabschätzung« - werden aber aktuell gerade erst erforscht.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: