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Billigarbeit vernichtet Gastronomie-Jobs

Berlin (dpa/nd). Der Einsatz von schlecht bezahlten Leiharbeitern in der Fleischindustrie hat nach Gewerkschaftsangaben rund ein Fünftel der regulären Arbeitsplätze in der Branche vernichtet. »Es ist eine Entwicklung, die seit Jahren anhält«, sagte der Chef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, am Dienstag im Deutschlandfunk. In den letzten Jahren seien wegen des Lohndumpings rund 20 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs in der Fleischindustrie weggefallen. Für die NGG sei der jetzt bekannt gewordene Skandal um Leiharbeiterkolonnen nicht neu: »Ja, wir wissen sowas. Wir haben mit den Behörden zusammengearbeitet«, so Möllenberg.

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