Mehr Transparenz bei Studien

Künftige EU-Regeln zur Arzneimittelforschung weiter in der Diskussion

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die neuen EU-Regeln für Arzneimitteltests am Menschen waren am Montag Gegenstand einer Veranstaltung in Berlin. Der CDU-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Peter Liese, diskutierte mit Vertretern von Ärzteschaft und Pharmaindustrie.

Das EU-Parlament debattiert derzeit über neue Regeln für klinische Studien. Dabei wurde der Vorschlag der EU-Kommission, der auch in der Bundesrepublik viel Kritik auslöste, schon nachgebessert. Im jetzigen Kompromissvorschlag des zuständigen Parlamentsausschusses gibt es allerdings immer noch bedenkliche Punkte, unter anderem zum Patientenschutz. Peter Liese hält die weitere Arbeit an dem Entwurf auch deshalb für wichtig, weil in der EU jedes Jahr 400 000 Menschen neu in klinische Prüfungen einbezogen werden. Ein gemeinsamer Ansatz der Staaten sei nötig, weil immer mehr der Studien multinational durchgeführt würden.

Zu den positiven Veränderungen am Entwurf des EU-Parlaments gehört, dass nun jede klinische Prüfung registriert werden muss, wenn das Medikament für eine europäische Zulassung entwickelt wird - auch dann, wenn die Studie außerhalb Europas durchgeführt wird. Ethikkommissionen für den Schutz von Probanden finden sic...


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