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Klagen gegen Moschee zurückgewiesen

Nürnberg (epd/nd). Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde in Nürnberg kann ihre Moschee bauen. Das Verwaltungsgericht Ansbach wies am Dienstag die Klagen von Anwohnern gegen die erste Moschee mit Minarett in der Stadt ab. Der Vorsitzende Richter begründete das Urteil damit, dass keine Nachbarschaftsrechte durch den Bau auf einem Grundstück in der Nähe des Rangierbahnhofs eingeschränkt würden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Geklagt hatten Anwohner, die starken Besuchsverkehr und damit »unzumutbare Belästigungen« durch Parkplatz suchende Moscheebesucher befürchten. Sie argumentierten zudem, das neue Gebäude füge sich nicht in die Umgebung ein.

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