Werbung

Verdacht auf Anschläge mit Spielzeug

Karlsruhe (AFP/nd). Die deutschen Ermittlungsbehörden haben womöglich frühzeitig Pläne für islamistisch motivierte Anschläge unterbunden, die mit Hilfe ferngesteuerter Modellflugzeuge verübt werden sollten. Bei einer Razzia ging es nach Angaben der Bundesanwaltschaft am Dienstag auch um Vorbereitungen solcher Anschläge durch zwei Männer tunesischer Herkunft. Festgenommen wurde aber zunächst niemand.

Wie die Bundesanwaltschaft mitteilte, durchsuchten etwa neunzig Polizisten neun Räumlichkeiten im Großraum Stuttgart, im Großraum München, in Sachsen sowie in Belgien. Anlass seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Geldwäsche.

Im Großraum Stuttgart und in Belgien richtete sich die Razzia gegen die beiden verdächtigen Tunesier. Diese sollen sich nach Angaben der Ermittler gezielt Informationen und Gegenstände beschafft haben, um Sprengstoffanschläge mit Modellflugzeugen begehen zu können.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung