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Verstümmelter Arzt kämpft gegen Strafe

Fichtenwalde (dpa). Der verstümmelte Finger eines Arztes aus Fichtenwalde wird die Justiz weiter beschäftigen. Der Mediziner legte Rechtsmittel gegen seine Verurteilung zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung ein, erklärte das Amtsgericht Potsdam gestern. Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass sich der Arzt selbst einen Finger abgeschnitten hat, um so rund 850 000 Euro von seiner Versicherung zu kassieren. Der 43-Jährige bestreitet die Betrugsabsicht und die Tat vehement. Nach eigener Darstellung wurde der Arzt im März 2012 Opfer eines von Unbekannten verübten Überfalls. Sollte die Verurteilung rechtskräftig werden, würde der Mediziner wohl seine Zulassung verlieren.

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