Klimawandel: Obama will handeln, »bevor es zu spät ist«

US-Präsident kündigt Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen an / Experten: Bisher weitreichendstes Vorhaben aus dem Weißen Haus

Washington (Agenturen/nd). Barack Obama will offenbar einen neuen Anlauf im Kampf gegen den Klimawandel starten. In einer Rede in der Georgetown-Universität in Washington kündigte US-Präsident eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen an. Um die Blockade von Klimawandel-Skeptikern im Kongress zu umgehen, will Obama seine Pläne mit Verordnungen durchsetzen. Als größte Volkswirtschaft der Welt und zweitgrößter Luftverschmutzer hätten die USA auch international eine Pflicht, die Führung beim Klimaschutz zu übernehmen, so Obama. »Die Frage ist, ob wir den Mut zum Handeln haben«, sagte er. Er sei »als Präsident, Vater und Amerikaner« hier, »um zu sagen, dass wir handeln müssen, bevor es zu spät ist.“« Umweltschutzorganisation wie Greenpeace oder der WWF reagierten verhalten. Der Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser bezeichnete die angekündigten Schritte nach Jahren amerikanischer Blockade in der Klimapolitik zwar als »bitter notwendig«. Sie seien aber nur ein Anfang. Dass Obama aber auch auf »Risikotechnologien« wie Fracking oder Atomkraft setze, sei ein falsches Signal. Die WWF-Fachfrau Samantha Smith kritisierte, dass Obamas Maßnahmen nicht ausreichten.

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