Facebook, der Datenlecker

IT-Unternehmen bedauert Datenleck und will noch mehr Daten sammeln

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine neue Zeitungs-App und das größte Datenleck in der Unternehmensgeschichte: Auf den ersten Blick haben die beiden Meldungen über Facebook nichts miteinander gemein. Doch sie zeigen, welche Prioritäten man im Menlo Park setzt: Datensammeln statt Datenschutz.

Auf den schlichten Namen „Reader“ soll die neue App vom IT-Giganten Facebook hören. Die "Washington Post" machte kürzlich die noch geheime Neuerung beim Marktführer sozialer Netze öffentlich. Das Programm soll aus unterschiedlichen Quellen Nachrichten zusammensuchen und dem User auf seine Lesegewohnheiten angepasste News präsentieren. Eine Art interaktive und personalisierte Online-Zeitung.

Seit mehr als einem Jahr arbeiten Entwickler an der App für Smartphones und Tablets. Der verantwortliche Programmierer, Mike Matas, gilt in der Szene als „visionärer Gestalter“. Nicht weniger als eine „Lese-Revolution" erwarten einige Kommentatoren. Für andere ist es schlicht eine weitere Möglichkeit des Unternehmens, an die kostbaren Daten seiner User heranzukommen.

Wohin die Datensammelwut führen kann, wurd...

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