Politisches Buch

Noch nicht einmal ein Grab

Gedenkbuch für österreichische Stalin-Opfer in Wien vorgestellt

Während in Berlin noch diskutiert wird, ob und mit welchem Text eine Gedenktafel für deutsche Kommunisten, die in der Sowjetunion Opfer von Stalins Terror wurden, am Karl-Liebknecht-Haus, dem Sitz der Linkspartei, angebracht werden soll, war eine solche bereits im Juli 1990 am Haus des Zentralkomitees der KPÖ angebracht worden. Jedoch, die dortige Tafel mit der Inschrift »Den Menschen, die für Demokratie und Sozialismus kämpften und Opfer des stalinistischen Terrors wurden« verschwand nach kurzer Zeit. Im Gebäude am Höchstädtplatz residiert heute der TÜV Österreich. Geblieben ist das vor dem einstigen KPÖ-Domizil aufgestellte, von Alfred Hrdlicka geschaffene Denkmal für die Opfer faschistischer Gewaltherrschaft und Krieg sowie eine Stele, die an den KP-Vorsitzenden Johann Koplenig erinnert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: