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Sklaverei auf dem Schlachthof

Gewerkschaft NGG: Prekäre Arbeitsbedingungen sind keine Ausnahme

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schwarzarbeit und Ausbeutung in deutschen Schlachthöfen beschäftigen nun auch die Politik.

Jüngste Medienberichte über Schwarzarbeit und sklavenartige Bedingungen für zumeist osteuropäische Wanderarbeiter in deutschen Schlachthöfen haben eine neue Betriebsamkeit ausgelöst. So ist für heute in Hannover eine Zusammenkunft zwischen Niedersachsens Landesregierung, Schlachthofbetreibern und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) geplant. In den letzten Wochen fanden dem Vernehmen nach mehrere Durchsuchungen in Schlachthöfen statt.

Eine Hochburg der Schlacht- und Zerlegeindustrie ist das niedersächsische Weser-Ems-Gebiet. Hier sind Konzerne wie Wiesenhof, Heidemark, Tönnies, Vion, Westfleisch, Vogler, Danish Crown und Böseler Goldschmaus mit Großindustrieanlagen vertreten. Weitere Schwerpunkte der Branche sind Bayern und die Region um Weißenfels (Sachsen-Anhalt).

Einer, der sich über die jüngsten ARD-Enthüllungen nicht wundert, ist der Oldenburger NGG-Geschäftsführer Matthias Brömmer. Er hat selbst im Fle...


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