Opernhaftes Ende einer Gaspipeline

Nabucco wird wohl nicht gebaut, da Aserbaidschan ein Konkurrenzprojekt beliefern will

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Pipeline Nabucco ist wohl gescheitert. Es lassen sich nicht genug Gasvorräte akquirieren, um das Projekt rentabel betreiben zu können.

Nabucco ist eine der wenigen Opern, die nicht tragisch ausgehen. Tragisch ist dagegen das Finale des gleichnamigen Gaspipelineprojektes, mit dem Europa sich Zugriff auf die Vorkommen der Kaspi-Region unter Umgehung Russlands verschaffen wollte. Da der wichtigste Lieferant Aserbaidschan nun entschieden hat, Erdgas aus dem Feld Shah Deniz II an die konkurrierende Trans Adriatic Pipeline (TAP) zu liefern, ist Nabucco-West nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

Der Baubeginn für die Leitung, die über Georgien in der Osttürkei an die im Bau befindliche Transanatolische Pipeline andocken und das Gas über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich führen sollte, war für 2014 vorgesehen. Experten hatten frühzeitig gewarnt, die Pipeline nehme aus politischen Gründen einen Umweg, sei daher zu lang und zu teuer. Von 15 Milliarden Euro war die Rede. Auch blieb unklar, wie die Pipeline befüllt werden soll. Obwohl heftig umworben, ließ...

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