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Noch keine Entschädigung für Näherinnen

Frankfurt (epd/nd). Zwei Monate nach dem Einsturz eines Gebäudes in Bangladesch, in dem mehrere Kleidungsfabriken untergebracht waren, warten die Opfer weiter auf Hilfe. »Die deutschen Unternehmen vertrösten uns auf unsere Anfragen, konkrete Zusagen für Entschädigungen zu geben«, berichtet Frauke Banse von der »Kampagne für Saubere Kleidung«. »Die Leute brauchen sofort Hilfe. Je länger sich das hinzieht, desto größer wird das Elend.«

Bei der Katastrophe kamen über 1100 Näherinnen ums Leben. Mehr als 2500 wurden verletzt und haben teils bleibende Behinderungen davongetragen. Banse zufolge haben nur wenige Unternehmen korrekt Soforthilfe in Kontakt mit den Gewerkschaften geleistet.

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