Die längste Wohnungsbesichtigung aller Zeiten

Aktivisten »besetzen« in Düsseldorf eine Wohnung und machen Druck auf städtisches Wohnungsunternehmen - wie es aussieht mit Erfolg

Aktivisten kritisieren die Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG: Das kommunale Unternehmen »entmiete« Wohnungen und lasse sie bewusst verrotten. Dabei herrsche in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt krasse Wohnungsnot. Mit einer mehrtägigen Aktion zwang das Bündnis Bezahlbarer Wohnraum die SWD nun offenbar zu Zugeständnissen.

Düsseldorfer “Dauerwohnungsbesichtigung”

Auch wenn Anarcho-Fahnen und Transparente aus dem Fenster hängen und trotz der »Keine Profite mit der Miete«-Plakate an der Hauswand: Dies sei keine Hausbesetzung. »Dies ist eine Dauerwohnungsbesichtigung«, betont Julia von Lindern, als sie durch den zweiten Stock eines Hauses in der Hammer Dorfstraße im Herzen Düsseldorfs führt. Besetzt, besichtigt, wie auch immer: Gut ein Dutzend Mitstreiter vom »Bündnis bezahlbarer Wohnraum« befinden sich gerade in der Wohnung, die seit Jahren leer steht. Teils wirken sie wie linke Studenten, teils wie Wohnungslose. Zigarettenqualm nebelt Kaffeetassen ein.

Das Haus wird, wie seine Nachbargebäude, von einem kommunalen Unternehmen verwaltet: der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWD). »Die Düsseldorfer mit guten aber bezahlbaren Wohnungen versorgen«, das sei »unser Ziel«, wirbt die SWD. Doch dem Allgemeinwohl fühlt sich der »komplexe Dienstleister rund ums Wohnen« (»Wir sind für sie da«) wohl...

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