Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schmutziges Palmöl schürt Feuer

Brandrodungen für neue Ölpalmen und Kahlschlag für Papierkonzerne ruinieren Wälder auf Sumatra

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Giftig-gelber Nebel über Malaysia und Singapur - die Ursache sind Brandrodungen auf der benachbarten indonesischen Insel Sumatra. Die Profiteure: Palmöl- und Papierkonzerne aus Malaysia und Indonesien.

Fast zwei Wochen lang waren Millionen von Menschen in Singapur und Malaysia einem giftig-gelben, mit Ruß- und Sulfatpartikeln beladenem Qualm ausgesetzt. In Singapur erreichte der »Pollutant Standard Index« Werte über 400. Ab 300 ist es »gefährlich«.

Die Quelle der Qualmwolke liegt jenseits der Seestraße von Malakka auf Sumatra. Dort werden in der Provinz Riau die letzten Regenwälder für noch mehr Ölpalmenplantagen abgefackelt. Palmöl findet sich in vielen Konsumgütern wie Shampoo oder Margarine aber auch als Brennstoff mancher Blockheizwerke in Europa. Mit den Wäldern gehen wichtige Kohlenstoffspeicher verloren und gespeichertes CO2 wird freigesetzt.

Am Pranger stehen acht große Palmöl- und Papiermultis aus Indonesien und Malaysia. Die Firmen bestreiten den Vorwurf der Brandrodung natürlich. Offiziell haben sie sich als Mitglieder des Runden Tischs ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.