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Mit Bach bei Papstmesse

Thomanerchor

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Der Leipziger Thomanerchor ist erstmals im römischen Petersdom bei einer Papstmesse aufgetreten. Die 70 Jungen aus Sachsen begleiteten am Samstag gemeinsam mit der Capella Sistina, dem Päpstlichen Chor der Sixtinischen Kapelle, den Gottesdienst zum katholischen Hochfest »Peter und Paul«. Nach der Begrüßung einer anwesenden orthodoxen Delegation würdigte Papst Franziskus die Herkunft des evangelischen Chors »aus der Kirche von Bach als weiteres Zeichen der Ökumene«. Die neuen Erzbischöfe forderte er in seiner Predigt im Hinblick auf Ökumene zu »Einheit in Vielfalt« auf.

An der Papstmesse zum Festtag der römischen Schutzheiligen nimmt traditionell eine Delegation des ökumenischen Patriarchats aus Konstantinopel teil. Der Thomanerchor setzte mit Bach-Werken einen eigenen ökumenischen Akzent bei der feierlichen Messe. Im Rahmen des Gottesdienstes verlieh der Papst den neu ernannten Erzbischöfen das Pallium, die Schulterstola.

Am Vortag hatte der Thomanerchor erstmals ein Konzert in der Sixtinischen Kapelle gegeben. Die Einladung in den Vatikan ging noch auf den emeritierten Papst Benedikt XVI. zurück, wurde jedoch von Papst Franziskus bestätigt. Wie bereits bei einer anderen musikalischen Veranstaltung zu seinen Ehren vor wenigen Tagen blieb Franziskus auch dem Privatkonzert des Leipziger Chors in der Sixtina fern. epd

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