Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Stille Post in Zeiten der Blockade

Kuba und USA nehmen nun aber mehrere Gesprächsfäden wieder auf

  • Von Leo Burghardt, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kubaner und US-Amerikaner gehen wieder aufeinander zu, wenn auch zögernd.

Möglichkeiten einer Normalisierung des Postverkehrs erkundeten kürzlich Experten Kubas und der USA in Washington. Die Verbindungen waren im Jahre 1963 abgebrochen worden. Viele Jahre herrschte dann beinah vollständige Ruhe. Später wurde - und das bis zum heutigen Tag - die Zustellung über Drittländer abgewickelt.

Kühl und ohne jedwede Verlautbarung war man schon einmal 2009 auseinandergegangen. Die Vertreter Washingtons nahmen die Verurteilung des US-Bürgers Alan Gross zum Anlass, das Treffen platzen zu lassen. Gross war fünf Mal im Auftrag der dem State Department beigeordneten Agentur für internationale Entwicklung (USAID) nach Kuba gereist. Im Gepäck hatte er Teile technischen Gerätes, das zur Ausstattung von Geheimdiensten gehört und dessen Einfuhr nach Kuba verboten ist. Gross verklagte daraufhin - übrigens vergebens - die US-Regierung, weil sie ihn nicht ordnungsgemäß über die Gefährlichkeit seiner Fracht informiert hatt...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.