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Verfassungsschutz zahlte V-Leuten hohe Honorare

Spitzenreiter soll fast 20 000 Mark erhalten haben

Berlin (AFP/nd). Die V-Leute des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), deren Akten im BfV nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) vernichtet wurden, sollen einem Bericht zufolge von größerer Bedeutung für das Amt gewesen sein als bislang dargestellt. Laut »Berliner Zeitung« kassierten fünf dieser V-Leute jährlich zwischen 6000 und 9000 Mark. Dies sei nach Expertenmeinung ein überdurchschnittlich hohe Honorar für Informanten aus der rechten Szene. Spitzenreiter bei den Honorarzahlungen soll ein V-Mann »Tacho« gewesen sein, der 1999 fast 20 000 Mark erhalten habe.

Das Bundesinnenministerium wollte Einzelheiten des Berichts nicht kommentieren. Ein Ministeriumssprecher sagte, üblicherweise würden keine Angaben zum E...


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