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Moskitos bedrohen Singapur

Schlimmste Dengue-Epidemie seit vielen Jahren wütet in dem Stadtstaat

  • Von Michael Lenz, Singapur
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Gesundheit der mehr als fünf Millionen Einwohner von Singapur ist derzeit durch den Rauch der Waldbrände im nahen Indonesien und durch das von Moskitos übertragene Denguevirus einer doppelten Bedrohung ausgesetzt. Seit Tagen macht schmutziggelber Qualm in Singapur das Atmen schwer. Der Luftverschmutzungsindex PSI pendelt zwischen 170 und 190 Einheiten, also weit über dem Grenzwert von 100. Die Zahl der Dengueerkrankungen hat die Grenze von 10 000 überschritten und lag am Donnerstag bereits bei 10 515.

Somit wütet in Singapur die schlimmste Dengueepidemie seit vielen Jahren. Seit Januar steigt die Kurve der Denguefallgrafik der Nationalen Umweltbehörde (NEA) konstant nach oben. Behörden, Ärzte und Wissenschaftler bereiten sich auf noch mehr Fälle vor. Denn die eigentliche jährliche »Denguesaison« beginnt erst jetzt. Verzweifelt wird versucht, mit Aufklärungs- und Präventionskampagnen das Schlimmste zu verhindern.

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