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Auf ein Bier am Grab

Das »finovo« ist das erste Friedhofscafé Berlins

  • Von Martin Donath, epd
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nur wenige Schritte vom Berliner S-Bahnhof Yorkstraße entfernt liegt ein besonderer Ort der Ruhe. Hier auf dem Alten St. Matthäus-Friedhof in Schöneberg hat Bernd Boßmann vor sieben Jahren das erste Friedhofscafé Berlins eröffnet.

Aus einem leerstehenden Latrinenhaus hat Bernd Boßmann das »finovo« geschaffen, ein Wohnzimmer, in dem sich trauernde und traurige Menschen bei Kaffee und Kuchen austauschen können. »Es ist einfach, hier miteinander ins Gespräch zu kommen, weil das Café so klein ist«, sagt der 52-Jährige und deutet auf die fünf Tische im einzigen Raum. Die Wände sind ockerfarben, auf den Tischen leuchten bunte Blumengestecke, von der Decke hängen asiatische Papierlampen.

Am Fenster sitzen zwei Frauen Mitte 50 bei ihrer Tasse Cappuccino, beide schwarz gekleidet und mit Hut, viel Kajal, teilweise verlaufen. »Wir gehen dann noch zu einer Beisetzung nebenan in die Kapelle«, erzählen sie. In der anderen Ecke des Rau...


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