Rum und Piraterie vor der WTO

Langjähriger Streit zwischen den USA, Kuba und der EU um das Spirituosenlabel »Havana Club« eskaliert

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahren streiten sich die USA, Kuba und die EU um die Verwendung des Namens »Havana Club«. Nun hat sich die WTO eingeschaltet.

Die USA kommen wegen eines Markenstreits mit der EU und Kuba vor der Welthandelsorganisation (WTO) in Bedrängnis. Vergangene Woche war ein seit über zehn Jahren währender Streit eskaliert, weil die US-Justizbehörden ein Urteil der WTO aus dem Jahr 2002 bis heute nicht umgesetzt haben. Der Disput dreht sich um die Verwendung des Markennamens »Havana Club« für eine weltweit vertriebene Rumsorte aus Kuba. Ein US-Gesetz von 1998 verhindert nicht nur die Nutzung des Namens durch kubanische Unternehmen in den USA. Im Mai 2012 hatte der Oberste US-Gerichtshof den Namen »Havana Club« zudem dem Unternehmen Bacardí zugesprochen, einem der Hauptkonkurrenten des kubanischen Vertreibers.

Die EU geriet in den Streit, weil es sich bei der in Kuba und Luxemburg ansässigen Firma Havana Club Holdings um ein Mischunternehmen mit dem französischen Unternehmen Pernod Ricard handelt. Die Firma ist seit 1993 für den internationalen Vertrieb der Rum-...

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