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Versteigerung des Spreeparks ausgesetzt

Eine unbekannte GmbH überbot den Liegenschaftsfonds / Finanzamt ließ Verkauf vertagen

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Zwangsversteigerung des Erbbaurechtsvertrages für den Spreepark ist gestern vor dem Amtsgericht Köpenick abgebrochen worden, ohne dass ein Bieter den Zuschlag bekam. Das Finanzamt Treptow-Köpenick hatte als Gläubiger den Antrag auf Abbruch gestellt. Zuvor hatten zwei Interessenten geboten. Der Berliner Liegenschaftsfonds, dem das Grundstück gehört und der mit dem Erbbaurechtsvertrag auch wieder die Verfügungsgewalt darüber zurückerlangen will,a sowie die private SP Kultur und Freizeitpark GmbH. Diese Firma war fast allen Zuhörern in dem mit 150 Stehplätzen prall gefüllten Gerichtssaal völlig unbekannt. Eineinhalb Stunden lang gaben sich beide Bieter ein Gebotsduell. Das höchste Gebot von 2,481 Millionen Euro kam von der Privatfirma und lag deutlich über dem Verkehrswert von 1,6 Millionen Euro. Den Zuschlag für die Firma verhinderte schließlich das Finanzamt. In spätestens sechs Monaten, so verkündete es die Richterin, kann es di...


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