Marx im Museum

Was aus den alternativen selbstverwalteten Betrieben in München geworden ist

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Die einen sind im noblen Gastronomie-Führer gelandet, die anderen im Museum. Während das Geschäft mit Kaffee, Kuchen und Weißweinen aus der Toscana eher brummt, lockt die Ideologie keinen mehr hinter dem Ofen hervor - und hinein in die Münchner Adalbertstraße 41. Dort war noch bis zur Jahreswende die »Basis« zu finden, ein linker Buchladen, der vor 40 Jahren gegründet wurde. Er schloss zum 31. Dezember 2012 die Pforten und existiert nur noch virtuell in einer Ausstellung im Münchner Stadtmuseum. Das »Café Ruffini« in Neuhausen hingegen öffnet wie fast jeden Tag um zehn Uhr. Gemeinsam war beiden Unternehmen, dass sie sich als selbstverwaltetes Kollektiv verstanden. Und davon gibt es heute noch etliche in München.

»Wem gehört die Stadt? Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahre«, lautet der etwas sperrige Titel einer Ausstellung im zweiten Stock des Münchner Stadtmuseums. Es geht dabei um jene wilde Aufbr...

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