Volker Stahl 06.07.2013 / Sport

Von Stadionhymnen und Fußballfriedhöfen

Vier Bücher helfen durch die fußballfreie Zeit

Sommerferien, fußballlose Zeit - zumindest, was den Ligaspielbetrieb betrifft. Wer im Urlaub oder auf Balkonien trotzdem nicht vom Fußball lassen kann, dem sei ein gutes Buch empfohlen. Wir stellen vier aktuelle Publikationen vor.

Der Confed-Cup hat - rein sportlich betrachtet - Lust auf die WM 2014 in Brasilien gemacht. »Egal, ob auf der Arbeit, in der U-Bahn oder am Strand, Fußball ist in Brasilien das Gesprächsthema Nummer eins«, schreibt Martin Curi, der seit zehn Jahren im Land lebt und in Reportagen den brasilianischen Fußball beschreibt. Dessen Wurzeln liegen in Rio Grande und São Paulo: Die Hamburger Johannes Minnemann und Hans Nobiling gründeten zur vorigen Jahrhundertwende die ersten Fußballvereine. Nobilings Klub Germania São Paulo übernahm dabei weitgehend die Satzung der Hamburger Germania, einer von drei Vorgängervereinen des HSV. Die bis heute anhaltende Fußballbegeisterung habe aber auch Nachteile, betont Curi: Andere Sportarten litten unter der »Monokultur«, in der die indigene Bevölkerung übrigens kaum vertreten ist: Kein Indigener hat es bis in die Seleção geschafft.
Martin Curi: Brasilien. Land des Sports, Verlag Die Werkstatt, 19,90 €

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