Anwohner gegen »Asylantenlobby«

Bürgerinitiative in Marzahn-Hellersdorf will geplante Flüchtlingsunterkunft verhindern

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll im Juli eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet werden. Eine Bürgerinitiative will online und per im Kiez verteilten Flyern gegen das Heim mobil machen und schürt dazu Vorturteile und rechte Ressentiments.

»Nein zum Heim!« steht in Großbuchstaben auf dem T-Shirt »für einen guten Zweck«. Die »Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf« protestiert mit klaren Worten und deutlichen Parolen gegen das Vorhaben des Bezirks, eine (weitere) Notunterkunft für Flüchtlinge zu eröffnen. In einem seit Jahren leerstehenden Schulgebäude soll das Heim für mehrere hundert Menschen eingerichtet werden. In den letzten Tagen wurden im Bezirk Flyer verteilt, die anlässlich eines morgen Abend stattfindenden Bürgergesprächs zum Protest gegen das Heim aufrufen: »Wir fordern, dass den Marzahner und Hellersdorfer Bürgern erspart bleibt, was in fast allen Asylbewerberheimen an der Tagesordnung ist, nämlich Müll, Drogenhandel, Zwangsprostitution und schwerste Gewaltausbrüche. Das müssen wir unseren Kindern nicht zumuten.«
Der Protest der Initiative richtet sich gegen alle Parteien*: »Nachdem 2010 in der Otto Rosenberg Str. ein Asylbewerberheim seine Pforten öffnete,...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 766 Wörter (5005 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.