Anwohner gegen »Asylantenlobby«

Bürgerinitiative in Marzahn-Hellersdorf will geplante Flüchtlingsunterkunft verhindern

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll im Juli eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet werden. Eine Bürgerinitiative will online und per im Kiez verteilten Flyern gegen das Heim mobil machen und schürt dazu Vorturteile und rechte Ressentiments.

»Nein zum Heim!« steht in Großbuchstaben auf dem T-Shirt »für einen guten Zweck«. Die »Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf« protestiert mit klaren Worten und deutlichen Parolen gegen das Vorhaben des Bezirks, eine (weitere) Notunterkunft für Flüchtlinge zu eröffnen. In einem seit Jahren leerstehenden Schulgebäude soll das Heim für mehrere hundert Menschen eingerichtet werden. In den letzten Tagen wurden im Bezirk Flyer verteilt, die anlässlich eines morgen Abend stattfindenden Bürgergesprächs zum Protest gegen das Heim aufrufen: »Wir fordern, dass den Marzahner und Hellersdorfer Bürgern erspart bleibt, was in fast allen Asylbewerberheimen an der Tagesordnung ist, nämlich Müll, Drogenhandel, Zwangsprostitution und schwerste Gewaltausbrüche. Das müssen wir unseren Kindern nicht zumuten.«
Der Protest der Initiative richtet sich gegen alle Parteien*: »Nachdem 2010 in der Otto Rosenberg Str. ein Asylbewerberheim seine Pforten öffnete, will die Asylantenlobby der Multikulti-Parteien Grüne, Linke, SPD, CDU und Piraten nun ein weiteres Asylbewerberheim im Bezirk eröffnen. Unser Bezirk erhält laut Aussage des Bezirksbürgermeisters Herrn Komoos in Abstimmung mit dem Berliner Senat ein weiteres Asylbewerberheim.«

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