Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Fähre ohne Fahrplan

Einst sollte die »Hal över« ihren Betrieb ganz einstellen - heute ist sie Mutterschiff einer Flotte

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Hal över« (»Hol über«) war einst der plattdeutsche Ruf nach dem Fährmann am anderen Ufer. Heute ist er in Bremen der Name für eine Institution.

Welch großen Effekt kleine Dinge haben können, ist in Bremen täglich auf der Fähre »Hal över« zu beobachten. Eine Fahrt über die Weser dauert nur ein bis drei Minuten, doch die Fähre sichert wichtige innerstädtische Verbindungen und wird von vielen Fahrgästen aus sehr unterschiedlichen Gründen genutzt.

»Hal över« ist nicht nur der Ruf aus vergangenen Tagen nach einem Fährmann. Es ist auch der Name eines Vereins, der vor 27 Jahren den Fährbetrieb vom Bremer Stadtteil Ostertor auf die Neustadt-Seite der Weser zum Café Sand übernahm. Entsprechend wurde auch die Fähre benannt, die auf einer Strecke verkehrt, für die bereits im 18. Jahrhundert vom Bremer Senat eine Fährerlaubnis erteilt wurde.

Als seinerzeit der Betreiber nicht mehr wirtschaftlich arbeiten konnte und die Einstellung des Fährbetriebs drohte, formierte sich Widerstand - besonders in den Stadtteilen in direkter Nähe zum Fähranleger. Es wurde der Verein »Hal över...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.