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Bauer sucht Hof

Der Beruf des Landwirts gilt in Bayern vielerorts wieder als attraktiv - doch für Quereinsteiger ist der Start oft nicht einfach

  • Von Jonas Schöll, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Viele Bauern in Deutschland haben keinen Nachfolger. Andererseits gibt es Menschen, die einsteigen möchten, aber keinen Hof erben. In Bayern gibt es deshalb eine Hofbörse.

Falkenstein. Moritz Kremer schaut auf seine Herde im Stall - 60 braune Milchziegen, alle kennt der 29 Jahre alte Landwirt beim Namen: »Keine Ziege ist wie die andere, jede hat ihren eigenen Kopf.« Kremer, Dreitagebart, leuchtend blaue Augen, die dunkelblonden Haare zur Seite gegelt, hat sich seinen Traum erfüllt: Der Großstädter ist aufs Land gezogen, um Milchziegenbauer zu sein. Sein Hof liegt mitten im Bayerischen Wald, umrandet von Getreidefeldern und grünen Hügeln.

Kremer ist Quereinsteiger. Gemeinsam mit seinem Vater Raymund, Architekt, hat er den Betrieb gegründet. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung als Bauzeichner. »Doch während der Lehre habe ich gemerkt, dass ich ein Landwirtschafts-Gen habe.« Dann sattelte er auf Bauer um; die Familie kaufte einen leer stehenden Reiterhof in Falkenstein. Alles hat gepasst: »Gesucht, verliebt, gefunden«, erinnert sich Kremer.

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