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Investitionsstau auf der Schiene

Studie: Deutschland gibt im europäischen Vergleich wenig für sein Bahnnetz aus

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die meisten europäischen Länder investieren mehr in ihr Schienennetz als die Bundesrepublik. Das ergibt eine aktuelle Studie.

Auch 2012 gehörte Deutschland im Vergleich mit anderen europäischen Ländern in Bezug auf die Pro-Kopf-Ausgaben für das Schienennetz zu den Schlusslichtern. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die Allianz pro Schiene und das Beratungsunternehmen SCI Verkehr am Montag in Berlin vorstellten. In der Allianz sind über 20 Umwelt-, Verbraucher- und Verkehrsverbände sowie die Eisenbahngewerkschaften EVG und GDL zusammengeschlossen. Unterstützt wird sie auch von Verkehrs- und Bahnunternehmen.

Während beispielsweise die Schweiz und Österreich 349 beziehungsweise 258 Euro pro Einwohner in die Bahninfrastruktur investierten, waren es in Deutschland nur 51 Euro. 2011 waren es noch 56 Euro gewesen. Erhebliche Unterschiede bestehen bei den Anteilen von Straße und Schiene an den Verkehrsausgaben. Während in Österreich mehr als doppelt so viele öffentliche Mittel für die Schiene ausgegeben wurden, betrug der Anteil in Deutschland ledig...


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