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Labours Gewerkschaftsproblem

Parteichef Ed Miliband sieht sich zu »Reparaturen« veranlasst

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Streit über die Labour-Kandidatur im schottischen Wahlkreis Falkirk West droht die Chancen der Opposition bei der Parlamentswahl 2015 zunichte zu machen. Kontrahenten sind die Parteiführung und die angeschlossene Gewerkschaft Unite.

Die britischen Gewerkschaften gründeten vor 113 Jahren die Labour-Partei als Vertretung der zuvor ausgeschlossenen Arbeiter. Nach einzelnen Urabstimmungen zahlen die Mitglieder vieler Gewerkschaften noch heute einen Beitrag an die Partei. Bis letzte Woche konnten sie zum ermäßigten Preis auch Einzelmitglieder werden und daher über die Kandidatenaufstellung mitbestimmen. Doch Parteichef Ed Miliband hat diese Regelung nun abrupt aufgehoben. Seither liefern sich die Parteiführung und Unite-Chef Len McCluskey einen öffentlichen Kampf - zur Freude der Konservativen und der rechten Presse.

Vorausgegangen war ein Schlagabtausch zwischen Eric Joyce, dem Labour-Abgeordneten für Falkirk, und zwei Tory-Kontrahenten in der Parlamentsbar. Joyce wurde als Anstifter der Schlägerei vor Gericht verurteilt und wegen parteischädigenden Verhaltens ausgeschlossen. Er vertritt Falkirk seither als Fraktionsloser, tritt aber 2015 nicht mehr an. Um di...


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