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Die Hightech-Geldverbrennungsmaschine

De Maizière wird von steigenden Rüstungskosten getrieben

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zu schlecht, zu spät, zu teuer - so lautet in der Regel das Fazit zur Beschaffung von Rüstungsgütern. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) habe seinen Laden nicht im Griff, empört sich derzeit vor allem die SPD.

Vor wenigen Tagen gab es beim Jagdgeschwader 71 »Richthofen« den sprichwörtlichen großen Bahnhof. Man stellte die letzte »Phantom II« F-4F außer Dienst. Der in der Luftwaffe fast liebevoll »Luftverteidigungsdiesel« genannte Typ wurde nach 40-jährigem Dienst berentet.

Eigentlich ist das US-Jagdflugzeug ja nur als Übergangslösung beschafft worden. Doch das Provisorium hielt rund 40 Jahre. Nun übernimmt der als Nachfolgermuster geplante Eurofighter Typhoon den Dienst als Himmelswächter. Auch er ist irgendwie ein Provisorium, das zwar nicht irgendwelchen Feinden, wohl aber so manchen Verteidigungsministern das Fürchten gelehrt hat.

Nun muss Thomas de Maizière allen Mut zusammennehmen. Nach den Problemen mit der Aufklärungsdrohne EuroHawk und den Hubschraubern NH90 und Tiger musste sein Ministerium abermals Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Eurofighter-Programms eingestehen. Von den bislang bewilligten 14,7 Milliarden ...


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