Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Polen: Kritischer Pfarrer in Zwangsrente

Warschau (dpa/nd). Nach Kritik an der Haltung der katholischen Kirche zur künstlichen Befruchtung ist ein polnischer Pfarrer in den Zwangsruhestand versetzt worden. Der Warschauer Erzbischof Henryk Hoser habe Gemeindepfarrer Wojciech Lemanski wegen »mangelnden Gehorsams« abberufen, berichteten polnische Medien am Montag. Der 52-Jährige soll in ein Altersheim für Priester ziehen. Der Pfarrer war mehrfach mit der Kirchenhierarchie in Konflikt geraten. So beklagte er die zögerlichen Reaktionen der Kirche auf antisemitische Vorfälle und die Weigerung, Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zu entschädigen. In der Debatte um künstliche Befruchtung hatte Lemanski den Kirchenoberen Intoleranz vorgeworfen. Das polnische Episkopat hatte die Methode erst kürzlich als schwere Sünde bezeichnet.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln