Hilft die EU Palästina?

Fragwürdig

  • Von Birgit von Criegern
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

nd: Sie studieren an der palästinensischen Universität Birzeit und arbeiten für die Organisation Al-Haq in Ramallah, Mitglied des Europa-Netzwerks für Menschenrechte. Wie beschreiben Sie die Alltagssituation in den besetzten Gebieten?
Quran: Alle Lebensaspekte unterliegen einer restriktiven Kontrolle der Besatzung: zum Beispiel die Bewegung im Gebiet und der Zugang zu natürlichen Ressourcen. Für Israelis stehen in der Westbank pro Kopf 300 Liter Trinkwasser zur Verfügung, für Palästinenser nur 70. Der Besuch von religiösen Orten in Jerusalem und Betlehem wird beschränkt. Mit Militärrecht verstößt man auch gegen das Versammlungsrecht. Mit Haft kann etwa bestraft werden, wer eine politische Versammlung auf der Straße mit mehr als zehn Personen organisiert. Das sind tägliche Verstöße gegen die sozialen, kulturellen und ökonomischen Rechte der Palästinenser.

Wie geht die Organisation Al- Haq vor?
Seit 1979 werden Verstöße gege...


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