Solarworld-Chef wirbt für Rettungsplan

Bonn (dpa/nd). Solarworld-Chef Frank Asbeck hat am Donnerstag bei den Aktionären für seinen Rettungsplan eines scharfen Schulden- und Kapitalschnittes geworben. Die außerordentliche Hauptversammlung war nötig geworden, weil der Solarmodulhersteller sein Eigenkapital komplett aufgezehrt hat. Die Aktionäre hätten auf Asbecks Rede sehr unterschiedlich reagiert, teils mit Kritik, aber auch mit Verständnis, berichteten Teilnehmer der Versammlung. Ein Beschluss über den Rettungsplan wurde noch nicht gefasst. Diese Entscheidung steht am 7. August an. Solarworld leidet unter der chinesischen Billigkonkurrenz im Bereich der Solarmodule und ist mit über 900 Millionen Euro verschuldet.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung