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Der Einstieg in den Ackerbau

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Tübingen (dpa/nd). Archäologen haben zum ersten Mal die Anfänge der Landwirtschaft relativ lückenlos dokumentiert. Im Iran am Rande des sogenannten Fruchtbaren Halbmonds entdeckten sie Pflanzenüberreste aus einer mindestens 2200 Jahre langen Siedlungsepoche. Die Funde zeigen, wie die Menschen vor gut 11 700 Jahren mit einer rudimentären Landwirtschaft begonnen hatten, dann aber im Laufe der Jahrhunderte immer professionellere Anbaumethoden entwickelten und die Pflanzen nach ihren Bedürfnissen züchteten. Über einen so langen Zeitraum sei das bislang nie beobachtet worden, berichten die Archäologen um Simone Riehl von der Universität Tübingen im Fachjournal »Science«.

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