Auf die Formel gebracht

Der Sänger, Regisseur, Illustrator und Fotograf Woodkid verbindet Pop und Pathos

  • Von Michael Saager
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die »neue Pathosformel«, von der »Spiegel«-Popredakteur Tobias Rapp im »Uni-Spiegel« anlässlich von Woodkids Album »The Golden Age« schrieb, ist eines mit Sicherheit: eine Formel. Eine mitunter recht wirkungsvolle Anleitung für talentierte Popmusiker oder Produzenten, den schönen Erfolg Richtung Ruhm zu mehren. Neu ist diese Pathos-Formel allerdings nicht. Streng genommen hat sie sogar einen ganz ordentlichen Bart.

Womit wir wieder bei Woodkid wären, dem französischen »Wunderkind«, das mit bürgerlichem Namen Yoann Lemoine heißt. Und dessen erfolgreiches Debüt »The Golden Age« möglicherweise auch deshalb bemerkenswert ist, weil der 30-jährige Vollbartträger es nebenher gemacht hat. Da könnte man jetzt ruhig mal anerkennend mit der Zunge schnalzen. Man könnte.

Abgesehen davon, dass Lemoine gerade eine Pop-Oper mit donnernden Pauken, sphärischen Orgelsounds und dunklen Streichern eingespielt hat, ist er hauptberuflich Illus...

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