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Kein Zeugnis für »Schulrebellen«

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Dresden (dpa/nd). Die Seifhennersdorfer »Schulrebellen« bekommen nach einem Jahr Protestunterricht kein staatliches Zeugnis. Unter bestimmten Bedingungen soll den Kindern der nicht genehmigten fünften Klasse, die auf Initiative der Eltern unterrichtet werden, das Schuljahr aber anerkannt werden, sagte der Sprecher des Sächsischen Kultusministeriums, Dirk Reelfs, am Freitag. Das Ministerium sicherte zu, dass die Kinder in die sechste Klasse aufgenommen werden - wenn sie nach den Sommerferien in eine staatlich genehmigte Schule gehen. Für das zu Ende gehende Schuljahr war keine fünfte Klasse genehmigt worden, weil die Mindestzahl von 40 Schülern nicht erreicht worden war. Die Eltern organisierten daraufhin selbst den Unterricht mit pensionierten und freiberuflichen Lehrern.

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