Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Amerika bändigt seine Banken

US-Regulierer beschließen härtere Regeln / Zweifel in Europa

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für US-Banken sollen künftig strengere Regeln gelten - Europa hat aber nicht unbedingt Grund zum Jubeln.

Jamie Dimon nannte die Regeln »unamerikanisch«. Der Big-Boss der US-Großbank JP Morgan könnte sich irren: Jetzt wollen Regulierer US-Banken nicht nur das »Basel-III«-Abkommen in Teilen vor-, sondern sogar schärfere Kapitalanforderungen festschreiben. Die Wirtschaftspresse in Deutschland jubelt: »Die Amerikaner legen ihre Großbanken an die Kette.« Ausgerechnet die Angelsachsen, die Deutschen und Franzosen als Bremser einer strengeren Bankenregulierung gelten, machen ihre Geldgiganten sicherer. Ein doppelter Irrtum.

Beim Thema Bankenregulierung kommt es oft auf das Kleingedruckte an. Und dabei taten sich die USA und ihre verlängerte Finanzbank Großbritannien keineswegs immer als Bremser hervor. Ja, die USA sind geradezu Erfinder strenger Bankenregeln: Als Antwort auf den Schwarzen Freitag an der Wall Street und die Große Depression Ende der 1920er erließ der republikanische Präsident Herbert Hoover den »Glass-Steagall Act«. Das ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.