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London lehnt weitere Untersuchung ab

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London (dpa/nd). Die britische Regierung hat eine öffentliche Untersuchung der Todesumstände des russischen Ex-Geheimdienstmitarbeiters Alexander Litwinenko mit umfassendem Beweismaterial abgelehnt. Damit kann bei dem Versuch, den mysteriösen Fall aufzuklären, nicht auf geheime Unterlagen zur Rolle Russlands zurückgegriffen werden. Das gab der zuständige Richter am Freitag in London bekannt. Auch der Frage, ob Großbritannien mehr zum Schutz von Litwinenko hätte tun können, kann nicht nachgegangen werden. Der britische Außenminister William Hague hatte zuvor erklärt, die Offenlegung von Teilen des Material könne die nationale Sicherheit gefährden. Die Ermittlungen in dem Fall gestalten sich extrem schwierig und führen seit Jahren zu Spannungen zwischen Russland und Großbritannien. Litwinenko war 2006 in London mit radioaktivem Polonium vergiftet worden. Seine Familie gibt an, er habe damals für den britischen Geheimdienst gearbeitet, und vermutet einen Mordanschlag der russischen Regierung.

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