Weiße Fassaden, dunkle Geschäfte

Im Nordosten häufen sich ausgerechnet bei der Luxushotellerie die Betrugsvorwürfe

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Heiligendamm mit seinem Grand Hotel und »Hohe Düne« mit seiner Yachthafenresidenz bei Rostock sind die Leuchttürme des Luxus-Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Doch nun geraten beide Häuser ins Zentrum von Betrugsermittlungen mit viel politischem Sprengstoff.

Die letzte Meldung aus der sehr gehobenen Hotellerie in Mecklenburg-Vorpommern ist die, dass Per Harald Løkkevik, Investor und Geschäftsführer der nach eigenen Angaben bestens laufenden Luxushotel-Marina »Yachthafenresidenz Hohe Düne«, angeblich für das insolvente Grand Hotel in Heiligendamm bietet.

Was zunächst nach einer nüchternen Wirtschaftsnachricht klingt - die beiden Hotels liegen Luftlinie nur einen Katzensprung voneinander entfernt -, wäre tatsächlich ein Treppenwitz: Sollte Løkkevik nämlich den Zuschlag erhalten, würden damit nicht nur zwei Objekte der Luxushotellerie verbunden. Es kämen auch zwei Komplexe zusammen, in denen die Rostocker Staatsanwaltschaft intensive Ermittlungen unternimmt.

Ex-Minister angeklagt

Zum einen ist da der Fall »Hohe Düne«, der sich in diesen Tagen in eine landespolitisch geradezu historische Dimension ausgewachsen hat: Nie zuvor ist in Mecklenburg-Vorpommern Anklage gegen ein fr...

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