Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Das Rasseln des buckligen Zwergs

(nd-Blum). Die britische Stadt Manchester brachte eine Zeit lang am laufenden Band zielsicher die am schlechtesten gelaunte Popmusik der Welt hervor: The Fall, Joy Division, John Cooper Clarke, The Smiths, Autechre.

Wer über den geisterhaften, düsteren, erkalteten Dub-Techno des Duos Demdike Stare Wissenswertes in Erfahrung bringen möchte, sollte wie immer in Fragen moderner Populärmusik Jens Balzer konsultieren, den Popredakteur der »Berliner Zeitung«, der schrieb: »Zu klappernd-verschleppten Rhythmen und gelegentlichem dumpfem Trommelgepauke wird hinter dicken Wänden rhythmisch gefleht; dazu rasselt ein buckliger Zwerg mit seinem Schlüsselbund an rostigen Verliesgittern entlang.« Es handelt sich also um gewöhnungsbedürftige Musik.

Die beiden wollten anfangs eine Musik erzeugen, die sich »wie der unbarmherzige Blick einer Hexe anfühlen sollte«, wie das Magazin »De:Bug« mitteilt. Dazu passt auch, dass die Live-Performances des Duos stets von Filmprojektionen begleitet werden. Gezeigt wird ein buntes Potpourri aus alten Horrorfilmschnipseln, die den Betrachter verstört zurücklassen.

Morgen Nacht gegen 3 Uhr betreten Demdike Stare die Bühne des Berghain, das sich in unmittelbarer Nähe der »nd«-Redaktion befindet. Nach Ende des Konzerts kann man sich also dort entspannt seine Zeitung abholen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln