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Unbeglichene Athener Rechnung

SYRIZA-Chef Tsipras drängt Staatspräsidenten, Zwangsdarlehen Nazi-Deutschlands zurückzufordern

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Regierung in Athen nickte Mittwochnacht die Entlassung von 15 000 Staatsbediensteten ab. Das Sparpaket ist der Preis für EU-Hilfsgelder, von denen das meiste gleich wieder in den Schuldendienst fließt.

Etwa 2,4 Milliarden Euro sollen im Juli aus dem Hilfsfonds nach Griechenland fließen. Und von dort wieder zurück in die Kassen der neuen und alten Gläubiger, denen Griechenland im selben Monat etwa 2,2 Milliarden Euro für die Begleichung von Altschulden überweisen muss. Trotzdem machte die Gläubigertroika die Überweisung der Kredittranche erneut von der »Erfüllung der Gläubigervereinbarungen« abhängig.

Dieser ist man in Athen bereits Mittwochnacht mit einem großen, für Tausende von der Krise gebeutelte Menschen allerdings vernichtenden Schritt nachgekommen. Mit 153 Stimmen der 155 Parlamentarier der Regierungskoalition aus Nea Dimokratia und PASOK wurde gegen Mitternacht ein Gesetzespaket verabschiedet, mit dem die von der Gläubigertroika geforderte Entlassung von 15 000 Staatsbediensteten bis zum Ende 2014 umgesetzt wird. Zwei Parlamentarier der Nea Dimokratia waren der Abstimmung ferngeblieben. Die anwesenden 140 Abgeordnete...


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