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Sehnsucht nach dem Mückentötolin

Bewohner der Überschwemmungsgebiete in Sachsen-Anhalt leiden unter Mückenplage / Konzertierte Bekämpfung nicht mehr möglich

  • Von Hendrik Lasch, Diebzig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In den Flutgebieten Sachsen-Anhalts gibt es eine ungewöhnliche Mückenplage. Die Bürger fordern Gegenmittel. Der Politik sind aber nicht nur aus Kostengründen die Hände gebunden.

Der »Diebziger Hof« wäre eigentlich ein guter Ort für eine Rast. Vor dem Gasthof am Dorfanger stehen Tische einladend unter Sonnenschirmen. Doch vor allem in den Abendstunden ist die Freude an kühlem Bier und Brause derzeit arg getrübt. Verantwortlich sind ungebetene und nicht zahlende Gäste, die in großer Zahl und sehr durstig erscheinen: Mücken, die sich auf Armen, Nacken und Beinen niederlassen und Blut zapfen.

Nicht nur die Wirtshausgäste in Diebzig, einem Dorf bei Aken an der mittleren Elbe, leiden derzeit stark unter den Mücken. Überall in den Hochwassergebieten an Elbe, Saale und Mulde, vor allem aber in flachen Gegenden, wo das Wasser nur langsam abläuft, haben sich die Tiere, ihr nervtötendes Summen und das schier unerträgliche Jucken der Stiche zur Plage entwickelt. Zwar sind sie - anders als das Hochwasser - keine Gefahr für Haus und Hof, und selbst die Gesundheit ist nach Meinung der Experten in aller Regel nicht b...


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