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Kein Klartext auf der Verpackung

Internetportal Lebensmittelklarheit.de zieht eine gemischte Bilanz

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit zwei Jahren können Verbraucher sich beim Internetportal Lebensmittelklarheit.de über täuschende Kennzeichnungen beschweren. Gestern zog das Projekt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin eine gemischte Bilanz.

360 Produkte hat die Verbraucherzentrale seit Bestehen des Internetportals von Experten überprüfen lassen und anschließend veröffentlicht. Angekommen sind mehr als 7300 Produktmeldungen. Verbrauchertäuschung sei nach wie vor kein Einzelfall, resümiert Gerd Billen, Vorstand des vzbv. »Drei von vier Verbrauchern haben das Gefühl, dass bei Angaben auf Lebensmitteln viel getrickst wird.«

Häufigster Beschwerdegrund ist, dass eine Zutat, mit der geworben wird, kaum vorhanden ist. An zweiter Stelle folgen Beschwerden über die Kennzeichnung der Herkunft. Das Thema Regionalität ist Verbrauchern immer wichtiger, die Wirtschaft reagiert mit werbenden Hinweisen auf die regionale Herkunft, auch wenn das oft gar nicht der Fall ist.

Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten aber, »dass drin steckt, was drauf steht, und drauf steht, was drin ist«, so Billen. Der vzbv fordert deshalb klare Kennzeichnungen auf der Vorderseite von Produkte...


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