Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schäubles vergiftetes Lob

Bundesfinanzminister stellt Fonds für griechische Investitionen in Aussicht

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Konsolidierung durch Privatisierung und Sparen - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält den Druck auf Griechenland aufrecht. Bei einem Besuch in Athen am Donnerstag lehnte er zugleich einen zweiten Schuldenschnitt ab.

Wie es sich gehört, hatte der Besucher ein Mitbringsel im Koffer: Deutschland wolle einen Hilfsfonds zur Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Griechenland ins Leben rufen, verkündete der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schon vor seiner Abreise nach Athen. Deutschland hat dafür 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Wenn andere Länder sich beteiligten, könnte der Fonds aufgestockt werden. »Wir haben als das wirtschaftlich größte Land eine gewisse Vorbildfunktion«, sagte Wolfgang Schäuble im Interview mit dem rbb-Rundfunk am Morgen. Gleichzeitig erteilte der Finanzminister Spekulationen über einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland eine erneute Absage. Griechenland müsse erst einmal alle Auflagen erfüllen, dann sei man bereit, 2014 über weitere Hilfen zu reden.

Schäubles Bes...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.