Martin Kröger 20.07.2013 / Brandenburg

Roma werden massiv ausgegrenzt

In den »Berliner Zuständen 2012« analysieren Initiativen den aktuellen Rassismus

Die Liste der Klischees über Roma ist lang. In deutschen Medien werden die teils Jahrhunderte in der Gesellschaft weitergegebenen Stereotype auch gerne abgerufen, um sie in die aktuelle Berichterstattung zur Situation bulgarischer und rumänischer Zuwanderer einzuflechten. Das hat Andrea Wierich vom Berliner Verein »Amaro Foro« herausgefunden. Die Autorin stellt fest: »Hier werden also leicht abrufbare Vorurteile benutzt, um eine einfache Erklärung für eine Situation zu liefern, die gar nichts mit einer bestimmten Ethnie zu tun hat - betroffen sind gering qualifizierte und finanziell schlecht gestellte rumänische und bulgarische Staatsbürger, und zwar aufgrund struktureller Bedingungen, die sie in Deutschland vorfinden.«

Wenn von einer ethnischen Spezifizierung gesprochen werden könne, dann nur in einer Hinsicht, meint Wierich: Rumänische und bulgarische Roma, bzw. Menschen, die aufgrund ihrer Erscheinung für Roma gehalten werd...

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