Halber Freispruch für Isegrim

Studie: Wölfe fressen vor allem totes Nutzvieh

Dem Fabeldichter Äsop galt er noch als kluges Tier, Hirten in aller Welt ist er nur ein Gräuel: Der Wolf ist als Viehdieb ersten Ranges verschrien. Iranische Forscher konnten zeigen, dass meist nur tote Nutztiere zwischen seinen Zähnen landen.

Während Meister Isegrim in Mitteleuropa verlorenes Terrain zurückerobert und strikt geschützt wird, lassen Schäfer und Ziegenhirten anderswo die Waffen sprechen. Forscher der Iranian Cheetah Society (ICS) versuchten nun, Fabeln und Fakten zu trennen. Die ICS-Wissenschaftler untersuchten im Qamishlu-Wildreservat im Zentraliran zwei Jahre lang, wovon sich die Wölfe dort ernähren. In dem 800 Quadratkilometer weiten trockenen Hochland ist der Tisch für Irans Wolfsunterart Canis lupus pallipes von Natur aus gut gedeckt: reichlich Mufflons, Kropfgazellen und Wildziegen, dazu Schaf- und Ziegenherden, die im Winter im Wildreservat grasen.

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