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Abschiebung von Usman M. ausgesetzt

Eisenhüttenstadt (epd/nd). Nach dem Hungerstreik in der Abschiebehaft in Eisenhüttenstadt kann ein Flüchtling aus Pakistan vorerst in Deutschland bleiben. Usman M. sei am Mittwoch in die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Brandenburg gebracht worden, sagte eine Sprecherin des brandenburgischen Innenministeriums in Potsdam. M.›s Abschiebung war vom Verwaltungsgericht Frankfurt an der Oder gestoppt worden, erläuterte seine Anwältin Berenice Böhlo dem epd. Nach Angaben des brandenburgischen Innenministeriums wurde M. am Mittwochnachmittag aus dem Krankenhaus zunächst zurück in die Abschiebehaft gebracht und anschließend von dort in die Erstaufnahmeeinrichtung.

An dem vor gut zehn Tagen begonnenen Hungerstreik in der Abschiebehaft hatten sich zunächst zehn Flüchtlinge beteiligt, zuletzt waren es noch M. und drei Georgier. Zwei der Männer kehrten bereits am vergangenen Freitagabend in die Abschiebehaft zurück. Ein Georgier wird weiter im Krankenhaus behandelt.

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