Prozentitis

  • Von Peter Kollewe
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
Es fällt schwer, diese Ankündigungen zu verstehen, zu akzeptieren sind sie ohnehin nicht: Die Ortskrankenkassen in Hessen, Schleswig-Holstein und nunmehr auch im Rheinland wollen im Jahre 2006 die Beitragssätze anheben - um 0,5, um 0,8 und um 0,4 Prozent in der Reihenfolge ihrer Nennung. Nicht nur, dass die neuen Regierung mit ihren Sparvorhaben den Kassenpatienten eh kräftig in die Geldbörse fasst. Nein, dort, wo mehr und mehr Kostenverständnis mit Leistungskürzungen zusammengedacht wird, legt man die Lunte an zusätzlichen sozialen Zündstoff. Dabei stehen laut Gesundheitsministerium den Kassen 2006 1,7 Milliarden Euro an Steuermitteln zur Verfügung. Dazu eine weitere Milliarde aus dem Arzneimittelsparpaket. Nicht gerechnet, was aus dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz noch aufläuft. Und hat mal einer addiert, wie viel die zehn Euro Quartals»prämie« insgesamt ausmachen? Sicher, es gibt auch versicherte Beitragsstabilität, von KKH und IKK beispielsweise. Doch der genervte Kassenpatient schaut kopfschüttelnd diesem schröpfenden Treiben zu. Was tun? Privat versichern? Das ist keine Lösung. Auf die verantwortliche Politik setzen? Die ist ob dieser Prozentitis mächtig empört. Will genau prüfen Und schließt Gespräche...

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