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»Bauernhöfe statt Agrarfabriken«

Kampagne gegen neue EU-Verordnung zur Weiterverbreitung von Saatgut

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Alternative Saatguthersteller sollen in eine Nische abgedrängt werden. Bio- und Umweltverbände machen gegen eine neue Richtlinie der EU mobil.

Mit einer Kampagne für Saatgut-Souveränitat wehren sich Umweltverbände gegen eine neue EU-Richtlinie. Diese begünstige die Chemiekonzerne, die längst den Markt für Saatgut kontrollieren, kritisieren etwa der Dachverband Kultur- und Nutztiervielfalt, der BUND, die Bingenheimer Saatgut AG und der österreichische Verband Arche Noah. Der Kern des Protests richtet sich gegen die Einschränkung der Rechte kleiner Saatgutproduzenten, die den Plänen zufolge zukünftig ihre Sorten offiziell staatlich registrieren lassen müssen. »Davon sind beispielsweise die Hobbygärtner betroffen«, erklärte Susanne Gura vom Dachverband Kulturpflanzen und Nutztiervielfalt.

Die EU-Verordnung soll angeblich verhindern, dass sich Pflanzenkeime wie der Stinkbrand bei Weizen unkontrolliert vermehren. »Unsere Forderung besteht darin, nur das Saatgut zu regulieren, das in den kommerziellen Anbau geht«, hält Gura dagegen. Das...


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